Wir sind zwar keine Hunkenbunken... Lest hier unsere Reiseberichte.
Beim Aufstehen sieht das Wetter noch ganz gut aus, aber es sieht nicht so aus, als würde es heute halten. Wir entscheiden uns, es heute doch noch einmal mit dem Fahrradfahren zu versuchen. Ohoh!
Aufgrund des noch schönen Wetters wollen wir heute zur Kohlröslhütte (genannt Kloröslhütte) wandern. Nach schnellem Aufstieg über die Naggler Alm entscheiden wir uns aber unterhalb der Jadersdorfer Ochsenalm bei ca. 1500 m für die Umkehr, da mein Rücken heute mault.
Um einmal andere Muskeln zu beanspruchen, leihen wir uns ein Ruderboot und rudern zum Einkauf nach Techendorf. Anschließend inspizieren wir noch eine schwimmende Insel zur Forellenzucht, bevor wir nach fast dreistündiger Ruderleistung am Strand liegen und die Sonne genießen.
Immer noch faul, stellen wir nach dem Frühstück fest, dass wir beide nicht die geringste Lust verspüren, die Radklamotten anzuziehen.
Auch heute lassen wir es erst einmal ruhig angehen, bevor wir über den „Sonnenhofweg“ auf die Naggler Alm wandern.
Nach dem Frühstück merken wir, dass alle Last des Alpencross von uns abgefallen ist und wir nur noch faulenzen wollen. Nach einer Sparmarktinspektion sitzen wir fast den ganzen Tag vorm Hotel in der Sonne und schreiben Reisebericht.
Mittlerweile an das frühe Aufstehen gewöhnt, sitzen wir um 9 Uhr im Bus und los geht’s Richtung Lermoos. Da der Reschenpass immer noch gesperrt ist, können wir unsere Radroute nicht noch einmal ansehen, sondern müssen über den Brenner zurück.
Sandra hat uns bereits die letzten Tage immer darauf vorbereitet, dass gleich nach dem Frühstück ein supersteiles Stück mit 200 hm am Stück kommt, bei dem man schieben muss, wenn man nicht gleich am Anfang richtig auf dem Rad ist. Haha, das Stück ist so steil, dass ich immer schieben...
Gegen das restliche Ambiente des Hauses hebt sich das Frühstück positiv ab, auch wenn die letzten Eierbecher und -löffel wohl schon Ende der 80er geklaut wurden. Wir starten heute eine halbe Stunde später, da nur eine Kurzetappe ansteht.
Das Frühstück schließt dort an, wo das Abendessen aufgehört hatte: riesige Auswahl, super Qualität. Ich studiere noch den Hotelprospekt und beschließe beim Anblick der sehr moderaten Preise, wieder zu kommen, zumal mir auch die Landschaft im Vinschgau sehr gut gefällt.
Beim Frühstück eröffnet uns Sandra, dass alle Straßen noch gesperrt seien, wir mit dem Fahrrad aber wohl durchkämen. Wir werden also versuchen, zu fahren. Der Wirt unseres Hotels wird sich mit dem Wirt des nächsten Hotels auf einem Wirtschaftsweg bei Pfunds treffen, um konspirativ das Gepäck zu übergeben. Sehr spannend!
In der Nacht konnte man hören, wie es draußen noch immer gießt. Toll. Am Morgen werden wir von der Sirene im Ort geweckt. Ständig fährt die Feuerwehr. Der Blick auf den gestern noch so harmlosen Inn zeigt auch, warum das so ist: Hochwasser.
Um 6.30 Uhr werde ich wach im festen Glauben, mich noch einmal umdrehen und eine Stunde weiter schlafen zu können. Kristin hat schlecht geschlafen, weil sie sehr nervös war. Tjark war auch oft wach, das Essen lag so schwer im Magen.
In der Nacht hat mich eine Mücke ausgiebig gepiesackt: erst summte sie die ganze Zeit um mein Ohr herum, dann hat sie offensichtlich auch ausgiebig mein Blut genossen: Bis zum Abend zähle ich neun Mückenstiche, davon allein sechs im Gesicht.
Unser Auto ist um halb zwölf fertig gepackt, zehn Minuten später kommen wir endgültig los. Das Wetter ist besser als erwartet, es ist bewölkt, regnet aber nicht. Bis zum Hermsdorfer Kreuz bleibt es trocken, danach gibt der Regen bis Bayreuth alles. Ätzend.
Nach einem ausgiebigen Frühstück verabschieden wir uns von Lutz, der mit dem Rad zu seiner Schwester fährt (12 km), weil dort sein Auto steht. Tjark und ich gehen noch aufs Burschenschaftsdenkmal, um es uns anzusehen.
Es schüttet, es ist nebelig und kalt. Superradelwetter. Es hat die ganze Nacht hindurch ziemlich geregnet. Die Motivation ist nicht besonders groß, aber irgendwie müssen wir ja nach Eisenach kommen.
Es hat fast die ganze Nacht geregnet, wir sind in einer Wolke, es ist windig, total neblig und mit 13 Grad ziemlich kühl. Wir gehen erst einmal zum Frühstück. Das Frühstück ist gut und reichlich. Es gibt sogar frisch zubereitetes Rührei. Nach dem Frühstück hat sich der Nebel ein wenig...
Nach der Bergetappe fahren wir heute den ersten Tag auf dem Rennsteig entlang. Wir müssen bis Limbach den gleichen Weg zurück, den wir gestern schon gekommen sind. Er kommt mir deutlich kürzer vor als der Hinweg.
Heute ist DIE Etappe: rauf auf den Rennsteig. Ich bereite mich seelisch mit einem kräftigen Frühstück vor. Der gestrige Tag mit dem Gegenwind steckt mir noch ein wenig in den Knochen. Wir sind ein bisschen früher aufgestanden, weil die Etappe ziemlich schwierig ist. Der Himmel ist bedeckt, es sind etwa...